Die Prostata befindet sich im Becken zwischen Lingam (Penis) und Anus.
Direkt unter der Blase gelegen umschließt dieses kastaniengroße, aus Muskeln und Drüsengewebe bestehende Organ die Harnröhre dort wo die Samenleiter einmünden. Ihr Sekret macht einen Grossteil des Ejakulats aus und ist unter anderem dafür verantwortlich, dass die Spermien beweglich werden.
Sie wird von unzähligen Nervenfasern versorgt, was sie zu einem der sensibelsten Teile des männlichen Körpers macht.
Auch liegt sie direkt im Bereich des Wurzelchakras und spielt damit eine große Rolle im freien Fluss der sexuellen Energie, aus der heraus sich alle Lebensenergien entfalten.
Viele Männer berichten dass die Prostata schon immer Hauptauslöser ihrer sexuellen Lust gewesen sei. In der Tat spielt sich viel der Gefühle, ob nun ausgelöst durch die eigentliche Stimulation der Prostata, der Hoden oder des Penis, tief drinnen in der Region um die Prostata ab.
Sie ist eine der intimsten, wenn nicht die intimste Körperstelle eines Mannes. Sie gilt als der G-Punkt des Mannes.
Während die sexuelle Erregbarkeit der Prostata im westlichen Kulturkreis noch weitgehend unbekannt ist, ist sie in der Traditionellen Chinesischen Medizin, im Tantrismus und in anderen östlichen Lehren seit Jahrtausenden bekannt.
Bei uns verbinden die meisten Männer heute aber mit dem Begriff Prostata immer noch nur die Erfahrung einer rektalen Krebsvorsorgeuntersuchung.
Der Analbereich und der Beckenboden ist für viele Menschen ein unentdecktes Gebiet ihres eigenen Körpers. Er ist oftmals negativ geprägt von Tabus, Ekel, Schamgefühlen. Dies zeigt sich in Form von muskulären Verspannungen im Beckenbodenbereich, energetischen Blockaden, bis hin zu psychosomatischen Krankheitsbildern. Es können dort unterdrückte Anteile von Sexualität, Aggression und Lebenskraft gebunden sein und mit der Zeit zu körperlichen Beschwerden führen.
Die Prostatamassage , sowie die Massage des gesamten Beckenbodens birgt eine Quelle tiefer Lust und sexueller Empfindungen und unterstützt den Empfänger, diese gebundenen Energien wieder ins bewusste Erleben zurückzuholen.
Die Entspannung, die während einer ausführlichen und achtsamen Prostatamassage entsteht, bringt Männer in Kontakt mit ihrer Hingabe, der Öffnung ihres Herzens sowie ihrer Verbundenheit mit sich selbst und der Welt. Sie berührt unmittelbar das Wesen jeden Mannes und kann heilsame Prozesse auf der körperlichen und seelischen Ebene bewirken.
Vertrauen und Hingabe sind Voraussetzung für diese tiefen körperlichen und emotionalen Erfahrungen.
Dafür braucht es klare, achtsame und geschützte Räume in denen sich Männer angenommen, gehalten und akzeptiert fühlen.
Eine respekt- und liebevolle Präsenz spielen in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle.
Für den neugierigen Mann bietet das erstmalige Erleben einer Prostatamassage die Möglichkeit, sich neu in seiner Männlichkeit wahrzunehmen und wird eine Bereicherung seiner sexuellen Erfahrungswelt bedeuten.
Für den bereits erfahrenen Mann wird sie die sexuelle Lust enorm intensivieren und ermöglicht ihm Orgasmen ganzkörperlich zu erleben.
Männer die sich ihrer Prostata bewusst sind, beschreiben bei ihrer direkten Stimulation häufig ein intensives Pumpen und Aufwallen von sexuellen Gefühlen im ganzen Körper. Anders als bei einer reinen Stimulation des Penis, die als eher an der Oberfläche stattfindend empfunden wird.
Vielleicht ist dies die männliche Entsprechung zu der Beschreibung von Frauen, wenn sie vom Unterschied zwischen klitoralem und vaginalem Orgasmus sprechen.
Es deutet auch vieles darauf hin, dass Männer, die eine solche Massage regelmäßig bei sich durchführen lassen, das Risiko an Prostatakrebs oder der gutartigen aber unangenehmen Prostatavergrößerung zu erkranken vermindern können. Aus diesem Grund empfehlen einige Ärzte ihren Patienten, ihre Prostata von Zeit zu Zeit zu massieren - bzw. massieren zu lassen.
Prostatamassage scheint eine gute Prävention zu sein – und eine sehr lustvolle dazu!
Für Frauen bringt die Anal- und Beckenbodenmassage natürlich die gleichen angenehmen und positiven Effekte – oftmals sind hier sogar noch weit mehr Spannungen zu lösen als bei Männern.
Wenn sie mit dieser besonderen und heilsamen Form der Intimität auch ihr privates Sexualleben bereichern wollen haben sie bei uns Gelegenheit einen Paarkurs zu diesem Thema zu besuchen.
Dr. med. Eva Thiel
Donnerstag, 26. März 2009
Donnerstag, 24. Juli 2008
Was ist Tantra?
Tantra mit Worten zu erklären ist so, als versuche man den Duft von Blumen zu zeichnen oder den Gesang der Vögel mit Ton zu modellieren. Tantra zu erklären ist, als versuche man „Gott“ oder „Liebe“ zu erklären, der Unterschied ist lediglich, dass letztere Begriffe in unserer Kultur mit vielfältigsten Bedeutungen und Bewertungen bereits belegt sind.
Ich möchte deshalb nicht Tantra erklären, sondern das beschreiben was Tantra für mich ist.
Tantra ist die bewusste Begegnung mit anderen Menschen, mit dem Partner und die Begegnung mit mir. Eine vollkommene Begegnung mit allen Sinnen und unvoreingenommen durch Vorstellungen und Bewertungen.
Tantra ist die respektvolle Erkundung und liebevolle Beachtung von Grenzen; den Grenzen anderer Menschen, denen des Partners und meinen eigenen.
Tantra ist das achtsame Erkennen und respektieren von Gegensätzen, zwischen mir und meinem Partner und in mir
Tantra ist die Erkenntnis das Vereinigung mehr sein kann als die Summe der Einzelteile, und das Erlebnis das nach der Trennung doch alles in jedem Einzelnen ist.
Kann man all das bei unseren Workshops lernen?
Nein – um dies lernen ist ein Workshop ungeeignet, doch wir vermitteln eine Haltung sich dem zu öffnen.
Muss man das bei unseren Workshops lernen?
Nein – „Wege zur sinnlichen Liebe“ zum Beispiel, vermittelt ein tantrisches Massageritual, welches darauf aufbaut.Doch auch ohne all dies vermittelt dieser Kurs auf natürliche Weise, mit viel Freude und Lust ein sinnliches, intensives, verbindendes und intimes Massageritual für Mann und Frau.
Ich möchte deshalb nicht Tantra erklären, sondern das beschreiben was Tantra für mich ist.
Tantra ist die bewusste Begegnung mit anderen Menschen, mit dem Partner und die Begegnung mit mir. Eine vollkommene Begegnung mit allen Sinnen und unvoreingenommen durch Vorstellungen und Bewertungen.
Tantra ist die respektvolle Erkundung und liebevolle Beachtung von Grenzen; den Grenzen anderer Menschen, denen des Partners und meinen eigenen.
Tantra ist das achtsame Erkennen und respektieren von Gegensätzen, zwischen mir und meinem Partner und in mir
Tantra ist die Erkenntnis das Vereinigung mehr sein kann als die Summe der Einzelteile, und das Erlebnis das nach der Trennung doch alles in jedem Einzelnen ist.
Kann man all das bei unseren Workshops lernen?
Nein – um dies lernen ist ein Workshop ungeeignet, doch wir vermitteln eine Haltung sich dem zu öffnen.
Muss man das bei unseren Workshops lernen?
Nein – „Wege zur sinnlichen Liebe“ zum Beispiel, vermittelt ein tantrisches Massageritual, welches darauf aufbaut.Doch auch ohne all dies vermittelt dieser Kurs auf natürliche Weise, mit viel Freude und Lust ein sinnliches, intensives, verbindendes und intimes Massageritual für Mann und Frau.
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